Heute hatte ich schon wieder eins. Ein Zeichen. Oder einfach ein Gefühl. Ein Gefühl, dass es langsam losgeht und der Countdown läuft. Immer häufiger erlebe ich solche Momente in denen ich ganz stark an meinen baldigen Aufbruch in eine andere "Welt" erinnert werde. Zum Beispiel wieder heute: den ganzen Tag über herrschte tropische, drückende Hitze die dann, ganz plötzlich, durch einen unglaublichen Regen, der wirklich monsunartig war, abgelöst wurde. Mitten auf der Straße, zog ich meine Schuhe aus und lief langsam und barfuß nach Hause. Um mich herum: Mensch die das Weite suchten. Ich: einfach nur glücklich über die Erfrischung
Anfang Juni kamen Blanca von VIMEX (Mexiko), Deepak von FSL (Indien), Fernando von Vive (Mexiko), Isaac von ARA (Ghana), Jasper von CIVS (Kenia), Kennedy von UDAVI (Indien), Virginia von der Fundación Chiriboga (Ecuador), Rommel von Hilltop (Südafrika), Tika von IIWC (Indonesien) und William von Astovot (Togo) in Berlin an, um 17 Tage mit ijgd in Deutschland zu verbringen.Das Ziel des Treffens war es sich gegenseitig auszutauschen, auf die letzten weltwärts-Jahre zurückzublicken, aktuelle (politische) Programmänderungen und Neuigkeiten zu besprechen, sowie sich über die Betreuung von Freiwilligen, Seminarkonzepte, deren Inhalte und Methoden auszutauschen. Ein Highlight der Maßnahme war das “Meet and Greet”
Das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland/ der Internationale Jugendfreiwilligendienst ist ein Bildungsjahr für Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Jahr in einer sozialen oder kulturellen Organisation arbeiten wollen. Der Internationale Jugendfreiwilligendienst/das Freiwillige Soziale Jahr kann in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in der Wohlfahrtspflege, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der außerschulischen Jugendbildung und in Einrichtungen für Jugendarbeit oder in der Gesundheitspflege und kulturellen Projekten geleistet werden. In den ijgd-Büros in Berlin, Bonn und Hildesheim wir das Freiwillige Soziale Jahr im Ausland bzw. der Internationale Jugendfreiwilligendienst ang
Die Ziele und das Konzept der von ijgd durchgeführten Projekte wird von den sechs "Säulen" und den dazu gehörenden Kompetenzfeldern getragen. Die Säulen unserer Arbeit sind: Interkulturelles Lernen Internationale Begegnung findet im gesamten Leben der Gruppe, in der gemeinsamen Arbeit, im Kennen- und Verstehenlernen der Mentalität und Kultur des anderen Menschen statt. Internationale Verständigung, gegenseitiger Respekt bei unterschiedlichen Einstellungen, Überwindung von Sprachbarrieren, demokratisches Verhalten, Offenheit und Toleranz sind nicht nur Schlagworte, sondern ein Stück gelebter Alltag. Freiwilligenarbeit Die TeilnehmerInnen setzen ihre Arbeitskraft für eine gemeinnützige Aufgabe ein. Sie erhalten keinen Arbeitslohn, sondern unterstützen durch ihren freiwilligen Einsatz eine Arbeit, die
Seit 1949 gibt es den Verein ijgd. Er entstand aus einer Initiative von Schülerinnen und Schülern aus Hannover, die nach dem Krieg nach Modellen für ein friedliches Miteinander der Völker und der verschiedenen Kulturen suchten. Sie organisierten die ersten Workcamps. Der Verein wuchs und seit 1983 bietet ijgd auch das Freiwillige Soziale Jahr an, es folgte das Freiwillige Ökologische Jahr, das Freiwilige Jahr in der Denkmalpflege, der Europäische Freiwilligendienst. Die ijgd engagieren sich seit 1996 erfolgreich als Entsendeorganisation für Langzeitfreiwilligendienste im Ausland. In den vergangenen Jahren vermittelten die ijgd als erfahrene Entsendeorganisation jährlich bis zu 300 Jugendliche für sechs bis 24
Die ijgd Berlin senden in Kooperation mit dem Deutsch-Japanischen Friedensforum Berlin e.V. (DJF Berlin) seit vielen Jahren Freiwillige nach Japan. Mitte März sind die Freiwilligen von ijgd und DJF Berlin, die eigentlich für ein Jahr ihren Freiwilligendienst in Japan leisten wollten, bis auf weiteres nach Deutschland zurückgekehrt. Zurück geblieben sind die Opfer der Katastrophe, unsere Freunde und Bekannten vor Ort, die Einsatzstellen und unsere Partner, all die Menschen, die wir durch Freiwillige in sozialen Organisationen unterstützt haben und unterstützen.Die Entwicklungen der letzten Tage erfüllen uns mit täglich wachsender großer Betroffenheit und Mitgefühl, denn auch ohne atomare Katastrophe sind größere Gebiete
Als ich aus dem Shirut stolpere, muss ich mich erstmal übergeben. Die stickige Luft im Innenraum des Sammeltaxis hat mein manchmal doch recht sensibles Gemüt nicht mehr tolerieren können. Meine erste Berührung mit Jerusalemer Boden.Nachdem ich euphorisch und siegessicher, von wegen, es geht in eine neue spannende Zukunft usw., in Berlin-Tegel in den Flieger stieg, hat mich die erste Begegnung mit einem ultraorthodoxen Juden über den Lüften ziemlich geschafft. Glücklicherweise traf eine erste kleine Erleichterung rasch ein, als ich einen Mitfreiwilligen mit einem Willkommensschild am Ben-Gurion Flughafen wedeln sah. Ein vertrautes Gesicht, und ich bin nicht mehr ganz allein.Der Himmel
"Chi lascia la strada vecchia per la nuova, sa quel che lascia ma non quel che trova." (Wer die alte Straße für die neue verläßt, weiß, was er verläßt, aber nicht, was er findet.)(italienisches Sprichwort) Die ersten 2 ½ Monate meines Italienabenteuers sind also Geschichte und ich hoffe, dass es mir gelingt, euch einen Einblick in mein Leben im Land der Pizza & Pasta zu übermitteln. Als ich in September mit meinen gefühlten 50 kg Gepäck in meinem Zug Richtung Vicenza saß und meiner Heimat den Rücken kehrte, war natürlich nicht an Schlaf zu denken. Fragen über Fragen: Werde ich